öffentliche Bauten

Neuer Treffpunkt für alle in Ostheim

Neugestaltung Areal Markthalle

Die Neugestaltung des Areals rund um die Markthalle inklusive deren Sanierung sorgte für reichlich Gesprächsstoff und Diskussionen. Vergangene Woche wurden nun sowohl der finale Entwurf als auch die Kosten einstimmig vom Stadtrat abgesegnet - das bedeutete für uns, im Anschluss alle nötigen Planunterlagen für den Förderantrag beizusteuern.

Städtebaulich ist die Markthalle mit ihrem Vorplatz, nicht nur für Einheimische, ein wichtiger Baustein. Auch die touristische Wegeverbindung vom Denkmal Kirchenburg über die Innenstadt bis hin zur Streu und zum Bahnhof der Museumsbahn führt unmittelbar am aktuell wenig bespielten Platz an der Markthalle vorbei. Folglich ist es mehr als sinnvoll, wenn nicht sogar logische Konsequenz, diese wichtige Station in Ostheims Stadtkern auszubauen und zu stärken.  Ob Touristen oder Ortsansässige, ob jung, ob alt - das Areal soll zu einem Treffpunkt für alle Menschen werden. Ein Ort der Begegnung, an dem Gemeinschaft und Zusammensein an erster Stelle stehen. Auch in der ISEK Studie könnte es nicht treffender formuliert sein: "Viele Wohnungen in der Stadtmitte verfügen über keinen oder nur einen eingeschränkten Garten oder Wohnfreibereich. Daher kommen sowohl der Gestaltung des öffentlichen Raums als Wohn- und Lebensumfeld [...] eine erhöhte Bedeutung zu. Öffentliche Plätze dienen nicht nur als räumliche, sondern auch als soziale Mitte."
Und in dieser neuen Mitte Ostheims soll sich jederzeit jeder willkommen fühlen.

Oben beschriebene Ziele sollen durch folgende bauliche Maßnahmen erreicht werden:
Zur Stärkung der Wegeverbindung zwischen Kirchenburg und Innenstadt sowie der Wiederbelebung des Stadtbereichs soll insbesondere der Platz an der Markthalle neu gestaltet werden. Das familienfreundliche und barrierearme Konzept sieht neben Begrünung und Sitzmöglichkeiten auch eine Wasserfläche sowie einen verkehrsberuhigten Bereich vor.
Zum Norden hin soll der Platz durch einen neuen Baukörper räumlich gefasst werden, der zudem als Service Point fungiert. So wird zusätzliche Aufenthaltsqualität geschaffen.
Nicht zu vernachlässigen ist jedoch die sanierungsbedürftige Markthalle als wichtigster Baustein des Sanierungsareals, die im Zuge der Maßnahmen saniert sowie technisch und energetisch aufgerüstet wird.
Mehr zum Sanierungskonzept der Markthalle folgt in den nächsten Wochen.

Es schwebt

Luftige Eindrücke aus dem Pfarrhaus Sondheim

Baustelle Pfarrhaus Sondheim - der Name ist Programm, denn vor Kurzem starteten wir mit den ersten Rohbaumaßnahmen im Zuge der Sanierung. Da sich insbesondere Teile der Holzschwellen der Fachwerkaußenwände in äußerst schlechtem Zustand befinden, ist es statisch unabdingbar, dort Ertüchtigungsmaßnahmen durchzuführen. Die Schwellen sind für die Tragfähigkeit des Gebäudes essentiell, da sie die Basis für das gesamte Fachwerkgerüst bilden.
Zunächst werden die Fußbodenaufbauten abgetragen und die betreffenden Gefachfelder herausgenommen, sodass die Schwellhölzer zum Vorschein kommen. Die beschädigten werden anschließend von den intakten Abschnitten getrennt und abgetragen. Im gleichen Zuge wird die Fachwerkkonstruktion aufgebockt, um die Lastabtragung zu gewährleisten. Nun werden nach und nach neue Schwellen betoniert, mit denen die Fachwerkständer und Stiele wieder kraftschlüssig verbunden werden. So kann die Lastabtragung entsprechend des ursprünglichen Zustands wiederhergestellt werden.

Außerdem finden aktuell die vorbereitenden Arbeiten für den Bau eines neuen Heizhauses statt, denn in Zukunft wird die Wärmeversorgung des Pfarrhauses über Pellets gewährleistet werden. Das Heizhaus mit einer Grundfläche von ca. 33 m² wird süd-östlich des Pfarrhauses errichtet und ist in einen Heizraum sowie einen etwa doppelt so großen Pellet-Lagerraum aufgeteilt.

Das neue Buswartehäuschen in Bahra nimmt Gestallt an

Die Rohbauarbeiten sind weitgehend abgeschlossen.
Das Verblendmauerwerk um den Stahlbetonkern des Bushäuschens ist fertig.
Der Stahlbauer hat die Tragschwerter aus pulverbeschichtetem Stahl für das Dach eingebaut und schon hat auch der Zimmermann die Deckenplatte aus Brettsperrholz installiert.
Gerade werden die geschwungenen Lamellen an der Untersicht der Dachplatte eingebaut.

Die Flaschenpost ist wieder unter Putz

Im  September letzten Jahres haben wir bei den Putzabtragsarbeiten  an der Giebelfassade der Stadtkirche St. Kilian einen eher ungewöhnlichen Fund gemacht. Die im Putz bewahrte Flaschenpost beinhaltete eine Beteiligtenliste derer, die an den Sanierungsarbeiten  1928, 1936 und 1970   beteiligt waren.

Durch die Zuarbeit der beteiligten Firmen wurde die Flaschenpost um eine zweiseitige Niederschirft ergänzt und befindet sich seit Anfang dieser Woche an ihrem Fundort, unter dem neuen Putz der Fassade.

Mainpostartikel

Sanierung Kath. Kirche „St.Kilian“ Mellrichstadt

Die Kath. Kirche "St. Kilian" in Mellrichstadt wurde nach längerer Planungsphase saniert. 

Anfangs sollte nur das Dach neu gedeckt werden. Hinzu kam nach einigen Überlegungen nun auch die Fassade.

Außer der Dacheindeckung wurden defekte Balken ausgebaut und durch neue ersetzt.

Der Dachstuhl der Kirche wurde sowohl in den Seitenschiffen als auch im Hauptschiff und im Chor von Schutt und Unrat aus dem letzten Jahrhundert und davor, befreit.

Die Balken sind nun wieder luftumspült.

Die komplette Blitzschutzanlage und die Dachrinnen und Fallrohre wurden ebenso erneuert.

Nach mehrmaligem Überprüfen der geschätzten Bausumme, wurde sich für die Sanierung der Fassade entschieden. 

Hier wurde loser Putz abgeschlagen, Natursteine überarbeitet und zerbrochene Bleiglasfenster fachmännisch ersetzt.

Realschule Mellrichstadt „Es kommt Farbe ins Spiel“

Die Tischler und der Bodenleger bringen Farbe ins Spiel. 

Nun kann man die Farbauswahl für die einzelnen Klassen- und Fachräume sehen. 

Die Tischler haben bereits einen großen Teil der raumseitigen Wandbekleidungen angebracht während der Bodenleger den Linoleumboden verlegt hat.

In der Schule werden drei Farben verwendet, welche in einem guten Kontrast zu der angenehmen Rauhheit der Sichtbetonoberflächen stehen.

 

Kath. Kirche „St.Kilian“ hat ein neues Dach

Das Dach der Kirche ist wieder dicht. Es wurden morsche und von Schädlingen befallene Balken ausgebaut und zimmermannsmäßig wieder erneuert.

Der Dachstuhl wurde oberhalb des Hauptschiffes und der Seitenschiffe von Schutt und Hinterlassenschaften aus dem letzten Jahrhundert befreit und über den Kreuzgewölben des Altarraumes wurde ebenfalls Schutt entsorgt.

Die Verputzer und Steinmetze sind gerade noch an der Außenfassade, dass auch diese bald wieder in neuem "alten" Glanz erstrahlt.